Trafic lourd transalpin. Quels sont les chiffres?

– Bestätigt der Bundesrat Medienberichte, gemäss denen das Worst-Case-Szenario bei 1,9 Millionen liegt?

– Wie sehen die Worst-Case- und Best-Case-Szenarien gemäss den vom Bund verwendeten Studien oder Modellrechnungen in den Jahren 2020, 2025 und 2030 aus?

Antwort des Bundesrates vom 05.03.2012

Der Bundesrat hat im Verlagerungsbericht die erwartete Fahrtenentwicklung bei den alpenquerenden Schwerverkehrsfahrten detailliert beschrieben (Ziffer 7.2.2, S. 11ff.): Im Jahr 2020 werden nach Inbetriebnahme der durchgehenden Flachbahn und bei Beibehaltung der aktuellen Verlagerungsinstrumente bis zu 1,4 Millionen schwere Güterfahrzeuge die Schweizer Alpen durchqueren. Im Falle einer durchgehenden Erweiterung der Eisenbahnachse Gotthard auf einen Vier-Meter-Korridor könnten zusätzlich 90 000 bis 100 000 Fahrten jährlich verlagert werden. Somit wäre in den Jahren 2020 bis 2030 mit rund 1,3 Millionen Fahrten zu rechnen. Das erwartete Verkehrswachstum führt dazu, dass die Produktivitäts- und Verlagerungseffekte der Neat vom allgemeinen Verkehrswachstum überlagert werden. Fällt das durchschnittliche langfristige Wachstum deutlich höher aus als gemäss Prognosen, würden die 1,4 Millionen Fahrten überschritten. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt auch, dass je nach Konjunkturlage Abweichungen vom Trend in Höhe von plus/minus 100 000 Fahrten möglich sind. Mit Umsetzung der im Verlagerungsbericht vorgeschlagenen Massnahmen könnte die Fahrtenzahl zusätzlich stabilisiert und leicht abgesenkt werden. Ein Worst-Case-Szenario mit 1,9 Millionen jährlichen Schwerverkehrsfahrten ist dem Bundesrat nicht bekannt. Vielmehr geht der Bundesrat davon aus, dass bereits heute etwa 1,8 Millionen Lastwagen jährlich die Alpen queren würden, wenn die verschiedenen Instrumente und Massnahmen nicht ergriffen worden wären.

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